KÜNSTLER
Künstler der Galerie Lukas-Larsen
Hier finden Sie Positionen, mit denen wir derzeit zusammenarbeiten und die unsere Galerie in vergangenen Projekten geprägt haben.
Neue Werke und kuratierte Highlights finden Sie auf Artsper, Artsy, Artnet sowie in unseren aktuellen Ausstellungen.
Entdecken Sie unsere Künstler online oder besuchen Sie uns vor Ort!

Mari prete
Geboren und aufgewachsen in Armenien, schloss sie ihr Studium der Theater- und Filmwissenschaft an der Staatlichen Universität Eriwan ab. Heute lebt und arbeitet sie in Europa. In ihrem Oeuvre entwickelt die Künstlerin ein Bouquet aus fotografischen Richtungen und arbeitet unter anderem an Serien von "Streetphotography, Food- und Flowerportraits".
Dabei nutzt sie die vielfältigen Möglichkeiten dieses Genres und bringt ihren intuitiv persönlichen und beobachtenden Blick durch die Kamera zum Ausdruck.
Mit ihren Bildern versucht sie, unsere Welt und unser Leben so zu zeigen, wie sie sind. Facetten des Lebens, die im Alltäglichen verborgen zu sein scheinen, werden oft mit bloßem Auge kaum wahrgenommen, doch durch ihre Fotografie sichtbar und damit auch erlebbar.
Es sind einfache, klare und doch so tiefgründige, berührende und lebendige Motive, die dem Betrachter die unterschiedlichsten Aspekte des Lebens zeigen: Lebensfreude, Liebe, Selbstwertgefühl, Zuversicht, Schönheit und vieles mehr.

maike eilers
Maike Eilers studierte an der Academy of Arts & Design in Enschede. Seit 2017 lebt und arbeitet sie in Köln.
Mit wunderbarem Farbgefühl treffen in ihren Werken organische Formen mit nonfigurativen Flächen aufeinander. In ihrer Malerei und Zeichnung fokussiert sich die Künstlerin auf eine abstrahierte Naturwahrnehmung.

Elias franziskus grüner
Elias Franziskus Grüner ist ein junger zeitgenössischer Künstler aus Wien, dessen Praxis sich zwischen bildender Kunst, Video und publizistischen Formaten bewegt.
„Das Wehen der Luft, das Rieseln des Wassers, das Wachsen der Getreide, das Wogen des Meeres, das Grünen der Erde, das Glänzen des Himmels, das Schimmern der Gestirne halte ich für groß: das prächtig einherziehende Gewitter, den Blitz, welcher Häuser spaltet, den Sturm, der die Brandung treibt, den feuerspeienden Berg, das Erdbeben, welches Länder verschüttet, halte ich nicht für größer als obige Erscheinungen, ja ich halte sie für kleiner, weil sie nur Wirkungen viel höherer Gesetze sind“ (Stifter, 1994).
Die Serie „BUNTE STEINE“ ist dem Autor und Maler Adalbert Stifter gewidmet. Das erste Triptychon dieser Serie: “BUNTE STEINE. SCHICHT. SCHICHT. SCHICHT. HIMMELSSÄULE I, II und III” (hängend im SERVUS Restaurant, 1010 Wien), wurde allein aus den Gesteinen erschaffen, welche die Titel der Erzählungen in „Bunte Steine“ von Adalbert Stifter prägen: Granit, Kalkstein, Turmalin, Bergkristall, Katzensilber und Bergmilch. Die weitere Ausarbeitung dieser Serie beschränken sich nicht allein auf diese Mineralien, sondern erfreuen sich an der Mannigfaltigkeit der Natur. Alle verwendeten Materialien, werden in einem Messingmörser, in endlosen Hieben zu Pigmenten geschlagen, mit welchen im folgenden, die Bilder entstehen. Als Bindemittel greife ich auf den ältesten Leim der Menschheitsgeschichte zurück: den Hautleim.
Nun möchte ich, auf die in der Vorrede, des oben genannten Bandes, aufkommenden Thematiken: das Große und das Kleine, zurückkommen. Sie sind, aus meiner Sicht der Dinge, der Trieb und Ausgangspunkt der Kunst selbst. Es ist dem Künstler ein Anliegen, sich selbst mitsamt seiner Umgebung, durch seine künstlerische Ausschöpfung, hinweg von dem Kleinen, hin zu dem Großen zu führen.
Denn: der Blitz, das Gewitter oder das Erdbeben reißen allein den Blick des “[…] Unkundigen und Unaufmerksamen mehr an sich, während der Geisteszug des Forschers vorzüglich auf das Ganze und Allgemeine geht und nur in ihm allein Großartigkeit zu erkennen vermag, weil es allein das Welterhaltende ist. Die Einzelheiten gehen vorüber, und ihre Wirkungen sind nach kurzem kaum noch erkennbar” (Stifter, 1994).
Alle Erscheinungen, welche vorübergehen, d.h. alles Wahrnehmbare, alles, was Form ist, stellt das Kleine dar. Das Große, das Bewusstsein, welches unter den Schichten dieser kommenden und gehenden Kleinigkeiten liegt, ist jenes, zu welchem wir streben, jenes, dass uns schlussendlich befriedigt, dieses, was wir in Wahrheit sind. Dies wahrhaftig und allumfassend zu sehen und zu leben, ist für mich das höchste Gut. Nichts kommt an die Erfülltheit dessen; nichts kann diese Erfülltheit mehr nehmen.
- Elias Franziskus Grüner, 2023

motu christian steyrl
Motu Christian Steyrl ist ein österreichischer Konzeptkünstler, dessen Werk seit den frühen 2000er‑Jahren eine eigenständige, experimentelle Position innerhalb der zeitgenössischen Kunst markiert. Unter dem Künstlernamen Motu entwickelt er ein vielschichtiges Œuvre, das Malerei, Skulptur, Installation, Video, Performance und architektonische Interventionen umfasst. Seine Projekte kreisen um Transformation, Spurensuche, Eingriff und das Sichtbarmachen verborgener Strukturen – häufig mit einer prägnanten, fast archäologischen Bildsprache.
Besonders bekannt ist seine fortlaufende Serie „motu is digging your world“, in der das Motiv des Grabens, Öffnens und Freilegens als künstlerische Handlung ins Zentrum rückt. Parallel dazu entstehen umfangreiche Werkgruppen wie „motuland“, „the achromatic tracks“, „gebiete“ oder zahlreiche konzeptuelle Maschinen, Readymades und Mixed‑Media‑Arbeiten. Motus Projekte bewegen sich zwischen poetischer Abstraktion und präziser konzeptueller Setzung; sie verbinden physische Aktion mit gedanklicher Kartografie.
Seit den 2000er‑Jahren präsentiert Motu seine Arbeiten in vielfältigen Formaten – von Ausstellungen über Aktionen bis hin zu ortsspezifischen Installationen. Sein Werk zeichnet sich durch eine konsequente Weiterentwicklung zentraler Themen aus: Raum, Materialität, Prozess und die Frage, wie Kunst Eingriffe in Wahrnehmung und Umwelt erzeugt.

Maximilian nusch
Der junge Maler Maximilian Nusch feierte 2026 mit der Galerie Lukas‑Larsen sein Ausstellungsdebüt. Seine Arbeiten bewegen sich zwischen Abstraktion und intastellaren Landschaften, die er in einer bewusst naiven, direkten Malweise entwickelt. Charakteristisch sind ein dichter, körperlicher Duktus und eine intensive Farbnutzung, die häufig neonartig und flächig in Szene gesetzt ist. Auch Schwarz spielt eine zentrale Rolle. Der Künstler verarbeitet in seinen Bildern die Erlebnisse des Tages — positive wie negative — und übersetzt sie in kraftvolle, emotionale Farbgesten.
Aktuelle Werke finden Sie auf Artsper, Artsy und Artnet sowie in unseren laufenden Ausstellungen.
WEITERE KÜNSTLER
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